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Binnen der nächste zwei Tage fahren wir nach Norden zum Lake Taupo. Das in Hügeln gelegene Wellington lassen wir hinter uns und fahren an der Westküste, dem Highway 1 folgend. Unterwegs lohnt es sich einfach einen Stopp am Meer einzuplanen. Später komme ich zum zweiten Mal auf meiner Reise ins Bulls vorbei. Schon erwähnt habe ich, dass dort selbst die Polizei über sich lachen kann. Jedes Geschäft und jeder Einwohner identifiziert sich hier mit dem Heimatort. Es ist einfach klasse hier. An der Abzweigung zum Highway 54 unmittelbar nach überqueren des Rangitikei Flusses finden wir unseren Campingplatz für die Nacht. Nachdem es allerdings schon dunkel ist, sehen wir erst am nächsten Morgen in welchem Paradies wir aufwachen dürfen. Es begrüßen uns steile Felsabbrüche auf der anderen Seite des Flusses, der Fluss an sich und ein traumhaftes Frühlingswetter. Mit unserem Frühstück und der Isomatte am Boden lassen wir auch diesen Tag mit Muse beginnen.

Später zurück auf dem Highway 1 folgen wir der Straße durch die Rangipo-Wüste, sogleich neben all dem Grünen. Hier entspringen viele der großen Flüsse der Nordinsel. Klimatisch jedoch gibt es hier viel Frost, Schnee und Kälte. Die Vegetation besteht weitgehend nur aus Gräsern. Linke Hand sehen wir die Vulkane des Tongariro National Parks. Im Frühjahr beeindruckend, nachdem dort noch einiges an Schnee liegt.

In Taupo angekommen machen wir einige Spaziergänge, legen uns in die Hot Pools und genießen den kostenfreien Campingplatz nur kurz außerhalb der Stadt. Der Region Taupo mangelt es nicht an Attraktionen, wir jedoch haben andere Pläne. Auf dem Markt spricht uns Justine an. “Was habt ihr morgen vor? Ich mache einen Workshop über Rohkost, kommt doch einfach vorbei.” Nun gesagt getan. So läuft das hier – spontan sein und mit Menschen und Geschichten in Kontakt kommen, auf die man sonst verzichten muss.

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