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Auf der Reise nach Norden halten wir bei Willi and Russell an. Die beiden sind inzwischen sehr gute Freunde geworden und freuen sich uns wieder zu sehen. Russell läd uns ein bei einem Homekill – Schlachtung auf der Weide dabei zu sein. Gesagt getan, wenn da nicht wieder das frühe Aufstehen wäre. Nun gut das hilft ja alles nichts. Also stehen wir gegen fünf Uhr auf haben einen Kaffee und treffen den Metzger auf dem Weg. Darya verabschiedet sich nach einer Weile von dem Geschehen. Nun das eine ist die emotionale Situation das andere der Geruch. Für uns Verbraucher, die nur in den Supermarkt rennen, lecker Fleisch denken, beim Anblick eines guten Stücks, rosazart schimmernden Gewebestückes, zu langen und den Preis checken. Hier jedoch auf der Weide sieht die Geschichte etwas anders aus. Hier sind zwei dampfende Bullen im Morgengrauen, die sich vor Angst einpissen. Der Schuss durchdringt die Ohren, die aller Beteiligten. Einer geht zu Boden, das Steak von morgen oder den folgenden Tagen. Der Zweite Schuss – kein Treffer, der Metzger lädt nach, setzt die Waffe auf und schießt den zweiten Bullen in den Kopf. Schweigen, Blut rinnt in großen Bahnen aus der Kehle, Muskeln zucken noch viele Minuten nach dem Tod. Das Fleisch ist warm, das Tier ist tot. Professionell und zielgerichtet macht der Metzger sich wieder an seine Arbeit und zerteilt die Bullen.

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